Das war 2025


Capella anarasa & CorOsAnima
Konzert

23.03.2025

Eintritt: Freiwillige Spenden

Norbert Brandauer: Absolvent des Musik- und Instrumentalpädagogikstudiums an der Hochschule Mozarteum. Chorleitung bei Howard Arman und bei Prof. Hagen-Groll. Mitglied des Salzburger Bach-Chores, zahlreiche Kurse u.a. bei Erwin Ortner, Johannes Prinz. Studium der Posaune an Hochschule Franz Liszt in Weimar bei Prof. Bachmann, Abschluss mit dem Konzertexamen 1997. Intensive Beschäftigung mit historischem Instrumentarium, Kurse bei Charles Toet, Bruce Dickey, Konzerte mit namhaften Ensembles und Dirigenten. Seit 2003 Lehrbeauftragter an der Universität Mozarteum, Leiter des Kammerchor Salzburg.

Passio-Liebe-Leben
Cor Os Anima Salzburg, Kammerchor
Capella anarasa, Ensemble auf historischem Instrumentarium
Lea Bodner, Solosopran
Gesamtleitung: Norbert Brandauer, Salzburg

Nach dem vielversprechenden Debut der capella anarasa mit Norbert Brandauer 2022 und einer ersten Begegnung mit dem von Brandauer gegründeten Kammerchor Cor-Os-Anima („Herz-Mund-Seele“) aus Salzburg im Jahr 2023 findet das Osttiroler Ensemble, der Salzburger Chor und stilkundige Solist:innen mit einem neuen Programm zusammen. Konzerte in Salzburg, Mondsee, Anras und Götzens wenden sich dem Thema „Passio-Liebe-Leben“ zu.

Musik von Palestrina, Gallus, Schein, Scheidt, Buxtehude, Biber, Bachfamilie u.a. Mehrchörige Canzonen erklingen mit Zinken, Geigen, Posaunen und einem farbigen Basso continuo, Vokalmusik mit delikater Instrumentation, solistische Vokal- wie Instrumentalmusik. Inhaltlich im Mittelpunkt steht die Menschlichkeit: Leiden – Empathie – Lieben – Hingabe. Stilistisch bewegen wir uns zwischen den Welten eines Palestrina und Gallus sowie Musik nach der Zeitenwende um 1600, vor allem aber hoffen wir zeigen zu können, dass die Aussage der von uns gespielten Musik zeitlos und die Inhalte hochaktuell sind. Vielleicht braucht gerade unsere Zeit ein seelisches „Zur – Ruhe – Kommen“, ein beglückender Friede, der ansteckend ist.

Die Knoedel
Konzert

27.04.2025

Die Knoedel, die godmothers and – fathers der neuen alpinen Kammermusik.

Sie glauben noch an Wunder und erträumen sich immer noch wundersame Musik, darum heisst ihr neues Studioalbum auch „Wunderrad“.Ihre Musik ist wundersam, seltsam, rätselhaft, sie spielen wunderschön. Nach 31 Jahren des Bestehens, ist das Ensemble und ihre Freundschaft untereinanderwundervoll.

Auf der Suche nach Inspiration aus der Region sind wir auf den Osttiroler Erfinder, Mathematiker und Physiker Simon Stampfer gestossen. Er erfand im 19.Jahrhundert das WUNDERRAD oder Stroposkoprad und gilt daher als Erfinder des stop-motion-Trickfilmprinzips, welches durch die Trägheit des Auges die Illusion einer fortlaufenden Bewegung von gemalten Motiven wie Gesichter, Menschen, Tiere, Muster oder Maschinen erzeugt. Als Wunder gilt ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, sodass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas Erstaunliches und Außergewöhnliches, so schreibt Wikipedia. Dies gilt exakt für das neue Knoedelalbum „Wunderrad“.

„Im Unterwegssein da ist Zukunft.“
(Christoph W. Bauer)

Besetzung

Catherine Aglibut (Violine)
Florian Pedarnig (Volksharfe)
Alexandra Dienz (Kontrabass, Hackbrett, Maultrommel)
Michael Öttl (Gitarre)
Walter Seebacher (Klarinette, Hackbrett)
Andreas Lackner (Trompete, Flügelhorn, Hackbrett, Glockenspiel)
Charlie Fischer (Haimophon, Hölzernes Glachter, Glockenspiel, Tamburin, Shaker, Woodblocks, Drum-Set)
Christof Dienz (Fagott, Zither, Komposition)

Pressestimmen:

DER STANDARD:
„Da ist ein besonderer Zauber, über dessen Ursprung man sich etwas wundert. Was die Knoedel so an Ideen vermitteln, fliegt einem unaufgeregt und unprätentiös bis zur Absichtslosigkeit entgegen.“

TIROLER TAGESZEITUNG:
„…Die Tracks des neuen Silberlings klingen zurückgelehnt und tief entspannt, loungeig im besten Sinne. Ein gereiftes Genießerprodukt, könnte man sagen…“

WWW.RADIOHOERER.INFO:
„Das ist so ziemlich die größte Überraschung, die ich in letzter Zeit hören durfte!“

WWW.HANDWRITTEN-MAG.de:
„So bietet das Ensemble ein 12 Songs starkes, abwechslungsreiches Album mit eher traditionellen Orchesterklängen, welche aber ergreifend schön umgesetzt wurden.“

Musikkapelle Villnöss
Konzert

01.06.2025

Hans Pircher MA

Pircher ist Direktor der Landesmusikschule Lienzer Talboden. Nach Ausbildungen an den Konservatorien Bozen und Innsbruck im Fach Horn, Kirchenmusik, Oboe und Blasorchesterleitung vertiefte er seine Dirigierausbildung bei Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck, Jan Cober am Istituto Superiore Europeo Bandistico in Trient, Leipzig und an der Musikhochschule Maastricht/Tilburg sowie bei Mag. Albert Schwarzmann und Mag. Herbert Böck am Mozarteum Salzburg.

Nach erfolgreichen Teilnahmen bei internationalen Dirigentenwettbewerben (WMC in Kerkrade) gewann er zahlreiche Blasmusikpreise mit den verschiedensten Jugendorchestern und Amateurvereinen, u. a. den Österreichischen Blasmusikpreis 2014 in Feldkirchen mit der Bürgerkapelle Brixen.

Pircher leitete das Städtische Symphonieorchester Lienz und andere semiprofessionelle Orchester, mit denen er zahlreiche symphonische Werke erarbeiten konnte. Kammermusikkompositionen für Violine, Fagott und Klavier und Arrangements für Bläsermusik runden das vielseitige Schaffen des Streich- und Saiteninstrumentenbaumeisters ab.

Musikkapelle Villnöß EO

Wir sind eine freiwillige und demokratisch aufgebaute Vereinigung mit eigener Verwaltung, sind unabhängig von politischen oder kirchlichen Organisationen, sonstigen Vereinen und Verbänden und arbeiten ohne Gewinnabsichten.

Unser Ziel und unsere Aufgabe ist es, die Pflege der Musik – im Besonderen der Blasmusik – zu fördern und den Mitbürger/-innen von Villnöß eine lebendige, volkstümliche und zeitgemäße Musik zu bieten. Des Weiteren gelten wir als traditionsreicher Eckpfeiler des kulturellen Dorfgeschehens und tragen zur Verschönerung der kirchlichen Feiern und Ortsfeste bei.

Musikkapelle Anras
Konzert

05.07.2025

Eintritt: Freiwillige Spenden

Freude am Spiel, einig im Ziel lautet das Motto der MK Anras.

Die älteste Kapelle Osttirols (Gründungsjahr 1781) umfasst derzeit gut 80 ehrenamtliche Mitglieder (eingeschlossen Marketenderinnen und Fähnrich). Kapellmeister Christian Schönegger und Obmann Johannes Goller haben alle Hände voll zu tun, um die MusikantInnen zum Ziel zu führen.

Ansprechende Leistungen zu erbringen und dennoch mit Freude und Begeisterung zu musizieren, das ist die Herausforderung. Interessen, Einstellungen von MusikantInnen verschiedenster Altersgruppen unter einen Musikhut zu bringen, erfordert einiges an Engagement und Einfühlungsvermögen und nicht zuletzt ein großes Maß an Idealismus.

Die MK Anras gastiert mit wechselnder Regelmäßigkeit in (Ost-)Tiroler Gemeinden, in Deutschland und in Südtirol. Einen wichtigen Bestandteil stellt die musikalische Umrahmung kulturell-traditioneller Feierlichkeiten in der Gemeinde dar. So umfasst das musikalische Repertoire traditionelle und moderne Literatur.

Chorprojekt VOXEMBLE
Konzert „Heimat“

23.08.2025

Voxemble ist ein Projektchor aus Osttirol unter der Leitung von Mathias Bergmann. Sein Ziel ist es, junge Sänger*innen aus dem Bezirk zusammenzubringen, um zweimal jährlich ein neues Projekt zu erarbeiten und aufzuführen.

Für das Publikum möchte der Chor Programme präsentieren, die in Osttirol bislang kaum zu hören waren. Das Repertoire ist vielseitig und reicht von Jazz-Messen und Pop-Arrangements über klassische und moderne A-cappella-Literatur bis hin zu traditionellen Volksliedern.

Neben dem gemeinsamen Singen steht auch das Miteinander im Vordergrund: In den Pausen und nach den Proben ist es bei uns meist noch viel lauter, als in der Probe selbst.

Ende 2022 begannen die Vorbereitungen für das erste Projekt „A Little Jazz Mass“, das im Februar 2023 in Lienz gemeinsam mit einem Jazz-Trio aufgeführt wurde. Es folgten Messgestaltungen im Sommer 2023 und 2024 sowie das erste Konzertprogramm „Vom Anfang und Ende“ im Februar 2024. Im Frühjahr 2025 trat der Chor im Rahmen des Konzerts „GegenKlang“ gemeinsam mit einem Streichensemble auf, und im Juli 2025 durfte ein Damenensemble von Voxemble beim Theaterfestival St. Daniel mitwirken.

Mathias Bergmann stammt aus Lienz in Osttirol, wo er bereits seit seiner Kindheit und Jugend in zahlreichen Chören und Ensembles aktiv war. Erste Erfahrungen in Chorleitung sammelte er an der Landesmusikschule Lienzer Talboden, bevor er seine Ausbildung am Landeskonservatorium Innsbruck vertiefte.

Derzeit studiert er Kirchenmusik und Musikerziehung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Herbst 2025 beginnt er zudem das Studium Chordirigieren am Mozarteum Salzburg.

Als Sänger ist Mathias Mitglied des Tiroler Landesjugendchors, war 2023/24 Teil des Jugendchors Österreich und 2025 Sänger im Europäischen Jugendchor. In Wien leitete er bis vor Kurzem die Chöre „Charmony“, „chor unisono“ sowie den „Chor der Erste Bank“.

Musikkapelle Hatting
Konzert

12.10.2025

Der Kapellmeister

Dr. Peter Kostner ist beruflich Hochschulprofessor an der Pädagogischen Hochschule Tirol und Bereichsleiter für Volks- und Blasmusik im ORF-Landesstudio Tirol. Er hat als Musikant eine besondere Verbindung zur heimischen Volksmusik und ist Vorstandmitglied im Tiroler Volksmusikverein. In seinen 35 Jahren aktiver Kapellmeistertätigkeit leitete er 25 Jahre die Stadtmusikkapelle Wilten und nunmehr nach den Jahren 1990 bis 1995 seit 2020 wieder die Musikkapelle seiner Heimatgemeinde.

Die Musikkapelle Hatting aus dem westlichen Oberintal gehört zu den jüngeren Kapellen Tirols. Sie wurde im Jahre 1923 gegründet und besteht derzeit aus 65 aktiven Mitgliedern.

Zu den wichtigsten Aufgaben des Klangkörpers gehört seit über 100 Jahren die musikalische Mitgestaltung des dörflichen Fest- und Jahreskreises in der 1400-Seelen-Gemeinde Hatting. Die musikalischen Aktivitäten der engagierten Musikant:innen unter der der organisatorischen Führung von Gerhard Krug reichen aber weit darüber hinaus. Bei vielen Wertungsspielen und Marschierwettbewerben konnte die Musikkapelle sehr erfolgreich teilnehmen und durchwegs das Prädikat „Ausgezeichnet“ erreichen.

Die musikalische Palette reicht von der traditionellen Blasmusik über klassische Literatur bis hin zu zeitgenössischen sinfonischen Werken und guter Unterhaltungsmusik. Kapellmeister Peter Kostner legt auf ein niveauvolles Programm besonders wert; dazu zählen auch Werke aus der Feder von Musikern aus den eigenen Reihen (dokumentiert auf drei Tonträgern).

Ensemble HolzArt
Konzert

20.12.2025

HolzArt ist ein Holzbläserensemble, das auf eine etwas andere „Art“ musiziert: Zwischen Vollblut-VolksmusikantInnen und KlassikerInnen hat sich für das Ensemble eine interessante musikalische Kombi etabliert. Doppelrohrblattinstrumente in der Volksmusik? Mit HolzArt ist ein spannendes, einzigArtiges Klangerlebnis garantiert.

Das Ensemble setzt sich zusammen aus Anna-Maria Unterrieder, Eva Weiler, Julika Hirzinger, Magdalena Pircher, Fabian Wilhelmer und Gerhard Pitterle. Sie alle haben u.a. die Musik zu ihrem Beruf gemacht und fanden vergangenen Dezember als Gruppe zusammen. Ihr Programm reicht von Beiträgen für ihre klassische Besetzung bis hin zu Auszügen des Ensembles – auch mit Einsatz der Steirischen Harmonika oder der Gitarre. Doch nicht nur die große Palette an Instrumenten lassen die MusikerInnen sprechen – auch ihre Stimme setzen sie auf verschiedene Arten auf der Bühne ein.

Ein abwechslungsreicher Konzertabend, der das Publikum erwArtet – mit einer neuArtigen Weihnachtsgeschichte – auf HolzArt eben.

Besetzung:

Gerhard Pitterle – Querflöte
Anna-Maria Unterrieder – Oboe
Eva Weiler – Klarinette, Bassklarinette, Gitarre
Magdalena Pircher – Fagott
Fabian Wilhelmer – Bassklarinette, Steirische Harmonika
Julika Hirzinger – Harfe